Geschäftshaus im Pfinztal

Das Objekt folgt der klassischen horizontalen Gliederung des Geschäftshauses mit der Anordnung von Verkaufsflächen eines Verbrauchermarktes im Erdgeschoß, sowie Büroflächen in den Obergeschossen. Hierbei werden die unterschiedlichen Bereiche in klarer kubischer Form herausgebildet und in unterschiedlicher Materialität ausgeführt.

Das Erdgeschoß wird zwischen den beiden Treppenhäusern zur Straße hin erweitert und bildet so eine klare Zugangssituation für den Verbrauchermarkt. Die Fassade ist mit horizontal verlaufenden Holzlamellen verkleidet, die eine angemessene Maßstäblichkeit der langgestreckten Fassadenfläche erzielt und darüberhinaus die verschiedensten dahinterliegenden Funktionen (Verkaufsfläche / Sozialräume / Anlieferung) verbindet und ihnen eine angenehme Homogenität verleiht.

Die zurückgesetzten Obergeschosse nehmen die bestehende Bauflucht des Nachbargebäudes auf. Die Büroräume werden über zwei außenliegende, repräsentative Treppenhäuser erschlossen. Die Flächen sind so angeordnet, dass je Geschoß bis zu vier variabel aufteilbare Büroeinheiten realisiert werden können. Im obersten Geschoß bilden ein innenliegender Hof und eine Loggia die Möglichkeit, allen Büroräumen einen geschützten Freiraum zuzuordnen.

Die Fassade der Bürogeschosse und der Treppenhäuser ist mit anthrazitfarbenem Betonstein ausgeführt, die durchgehenden Fensterbänder sind mittels einer U-Stahlkonstruktion abgesetzt.